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Klimawandel im Gebirge: Fortbildung machte Veränderungen auf der Alm sichtbar

Der Klimawandel verändert die alpine Natur bereits heute sichtbar. Wie deutlich diese Veränderungen im Karwendel bereits spürbar sind, zeigte die dreitägige Fortbildung „Almwirtschaft und Klimawandel“ eindrucksvoll. Sie macht gleichzeitig deutlich, warum Initiativen wie das Projekt „Spuren der Artenvielfalt“, das im Rahmen des Karwendelmarschs unterstützt wird, so wichtig sind: Nur wenn wir die Veränderungen in unseren Lebensräumen verstehen, können wir die einzigartige Artenvielfalt im Karwendel langfristig bewahren.

Entlang der Karwendelmarsch Strecke setzten sich acht Bergwander- und Naturführerinnen und -führer aus Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich und Bayern intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Kulturlandschaft auseinander und packten auch bei der Almpflege mit an.

Die Fortbildung – organisiert vom Naturpark Karwendel und sonntagplus – verband wissenschaftliche Grundlagen mit praxisnahen Exkursionen und machte den Klimawandel dort erlebbar, wo seine Folgen bereits deutlich sichtbar sind. Im Mittelpunkt standen Themen wie Biodiversität, Almwirtschaft, Geologie, Vegetationsveränderungen sowie die Bedeutung einer nachhaltigen Almwirtschaft für den Erhalt wertvoller Lebensräume im Alpenraum.

Bei gemeinsamen Wanderungen, Vegetationsaufnahmen und dem „Lesen der Landschaft“ erhielten die Teilnehmenden einen fundierten Einblick in die ökologischen Zusammenhänge alpiner Lebensräume. Anhand konkreter Beispiele lernten sie, wie sich steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und die Verschiebung von Pflanzenarten bereits heute auf die Almwirtschaft und die alpine Natur auswirken. Der Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Almwirtschaft, Geologie und Naturschutz lieferte zahlreiche Anregungen für die eigene Arbeit als Naturvermittler.

Geleitet wurde die Fortbildung von der Geografin und Klimapädagogin Marina Hausberger (Naturpark Karwendel) sowie dem Biologen und Naturvermittler Hermann Sonntag (sonntagplus). Die bewusst kleine Gruppengröße ermöglichte intensive Diskussionen, praktische Übungen und einen engen Austausch zwischen Referierenden und Teilnehmenden.

Aufgrund der positiven Resonanz sind bereits weitere Fortbildungsangebote zu den Themen Klimawandel, Biodiversität und Naturvermittlung geplant. Unterstützt wurde die Entwicklung des neuen Fortbildungsformats von ADLER-Lacke aus Schwaz im Zuge der 2026 gestarteten Kooperation mit dem Naturpark Karwendel.

Mit eurer Teilnahme am Karwendelmarsch unterstützt ihr das Projekt „Spuren der Artenvielfalt“ und tragt dazu bei, das Bewusstsein für die einzigartige Natur des Karwendels zu stärken und Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt zu 

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