Sieger pflanzen Ahornbäume

Laura Dahlmeier und Alexander Lieb pflanzen die Sieger-Ahornbäume

Die einmalige Landschaft des Naturparks Karwendel spielt eine Hauptrolle für den Karwendelmarsch – die Tiroler Sommer-Veranstaltung. Und so sagen die Veranstalter gemeinsam mit den Siegern Dankeschön und lassen die Naturlandschaft wachsen: Als besondere Geste werden Jahr für Jahr von den Gewinnern junge Berg-Ahorne am Ahornboden gepflanzt.

 

Mystische Stimmung am Kleinen Ahornboden

So bunt wie der Ahornboden präsentierte sich daher die Siegergruppe, die für die „Aufforstung“ sorgte: Neben der ehemaligen deutschen Biathletin Laura Dahlmeier, die den diesjährigen Karwendelmarsch mit neuem Damen-Streckenrekord gewonnen hatte waren Kristin Berglund – die Dreifach-Siegerin  2013, 2015 und 2016  ersetzte einen „ihrer“ Bäume, der dem harten Winter zum Opfer gefallen war – und Alexander Lieb (Sieger 2018 und 2019) der Einladung gefolgt.

Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Vertreterinnen der Veranstalterregionen Olympiaregion Seefeld und Achensee Tourismus und Hermann Sonntag (Naturpark Karwendel) wurden die perfekten Plätze für die jungen Bergahorne gefunden.

Symbiose Natur & Sportevents

„Es ist nicht nur ein Symbol der erfolgreichen Symbiose von einzigartigem Sporterlebnis und intakter Natur. Diese alljährliche Aktion trägt auch dazu bei, dass das Naturerlebnis Karwendel auch für künftige Generationen erhalten bleibt“, freut sich Hermann Sonntag (Naturpark Karwendel) über die prominente Unterstützung durch die Sportler. Neben vielen interessanten Informationen, warum der Bergahorn so gut mit den natürlichen Gegebenheiten im Karwendel zu recht kommt, hatte er auch für die fast mystische, nebelverhangene Stimmung, die die „Aufforstung“ begleitete, viel übrig: „Wir haben das optimale Pflanzwetter – nicht nur die Bäume freuen sich über den Regen, die ganze Natur profitiert“.

Die Sportler, allen voran Laura Dahlmeier schätzen diese ganz besondere Auszeichnung – auch wenn sie mit einem arbeitsintensiven Vormittag verbunden war: „Das gibt es bei keinem Rennen. Eine Medaille oder einen Pokal schaut man vielleicht wieder an, aber hier gibt man der traumhaften Naturlandschaft etwas zurück“.

Für Laura Zobernig (Olympiaregion Seefeld) und Maria Wirtenberger (Achensee Tourismus) zählt der Termin auf dem Ahornboden mit zu den schönsten Details, die das Besondere des Karwendelmarschs ausmachen: „Es ist einfach einmalig, welche große Begeisterung der Marsch auf allen Ebenen weckt: So wie sich unsere Helfer Jahr für Jahr gerne wieder bereit erklären dabei zu sein und sich die Teilnehmer schon über ein halbes Jahr im Vorhinein die Plätze sichern, freuen sich die Sieger sehr über die Einladung zum Pflanzen ihrer Sieger-Ahorne.“

Karwendelmarsch 2019

Siegreich beim 11. Karwendelmarsch: Ehemalige deutsche Biathletin und Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier und Vorjahressieger Alexander Lieb

Vor atemberaubender Bergkulisse ging am 31. August 2019 die 11. Ausgabe des Karwendelmarschs über die Bühne. 2.500 Teilnehmer aus 29 Nationen durchquerten den größten Naturpark Österreichs – mit dabei war auch die ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier, die sich bei den Damen den Sieg in der 52 Kilometer langen Königsklasse mit einem neuen Streckenrekord sichern konnte. Vorjahressieger Alexander Lieb aus Weerberg gewann auch in diesem Jahr wieder den Karwendellauf der Herren.

 

Sportliche Stimmung im Naturpark Karwendel

52 bzw. 35 Kilometer galt es beim Karwendelmarsch, der sommerlichen Top- Veranstaltung, die quer durch alpines Gelände führt, zu bezwingen. Um 6 Uhr in der Früh ging es mit dem Startschuss in Scharnitz los. Die Strecke führte über den Schafstallboden, das Karwendelhaus, die Ladizalm, die Falkenhütte, Eng (Ziel der 35 Kilometer langen Route), die Binsalm, den Gramai Hochleger, die Gramaialm und die Falzturnalm bis nach Pertisau am Achensee. Von den insgesamt 2.500 Teilnehmern waren etwa 40% Frauen. Ein Drittel der Teilnehmer startete in der 52 Kilometer langen Laufklasse.

Lauf durchs Naturparadies

Die ehemalige Biathletin aus Garmisch-Partenkirchen Laura Dahlmeier holte mit einem Damen-Streckenrekord von 04:51:11 den Sieg in der 52 Kilometerlangen Laufklasse der Damen. Die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2016/17 und Doppel-Olympiasiegerin nahm zum ersten Mal beim Karwendelmarsch teil. „Der Wettkampf hat Spaß gemacht, ich habe 100% gegeben und bin jetzt auch wirklich fix und fertig. Es war auf jeden Fall eine andere Erfahrung als im Biathlon. Der Wettkampf ist hier deutlich länger, aber dafür auch legerer. Man trifft unterwegs Leute, das macht Spaß. Man kann sich beim Rennen mehr Zeit nehmen für alles rundherum. In der Früh beim Start war es so schön, als sich der Nebel gelüftet hat. Unterwegs bin ich an sehr beeindruckenden Felswänden, wie etwa dem Sonnjoch, vorbeigekommen“, schwärmt Dahlmeier und zeigt sich motiviert für eine Titelverteidigung im kommenden Jahr. Zweitplatzierte wurde Sandra Saitner, auf den dritten Platz lief Katharina Grießemer – beide aus Deutschland.

 

Vorjahressieger Alexander Lieb konnte seine Zeit vom letzten Jahr deutlich verbessern. Um rund 12 Minuten schneller war er heuer im Ziel. „Ich bin überglücklich, dass mir die Titelverteidigung gelungen ist. Ich bin regelmäßig im Karwendelgebirge unterwegs. Die Schlüsselstellen des Karwendelmarsches habe ich mir also nochmal genau angesehen. Den größten Vorsprung konnte ich heuer sicher im Abschnitt des Gramai Hochlegers herausholen“, so der Tiroler Sieger. Hinter ihm reihte sich Christian Stern aus Neustift im Stubai auf dem zweiten Platz ein. Knapp dahinter kam Adrian Niski aus Deutschland ins Ziel.

Noch nachhaltig in der Natur unterwegs

Ein besonderer Fokus bei der 11. Auflage: der nachhaltige Umgang mit der alpinen Natur. Plastikfrei waren deshalb auch die Versorgungsstationen entlang der Strecke. Möglich wurde dies durch die ausschließliche Verwendung von recyclingfähigen Pappbechern. „In den Bergen unterwegs zu sein heißt auch, auf sie zu achten. Dazu gehört, den Karwendelmarsch so umweltschonend wie möglich zu gestalten und die wertvollen Naturressourcen zu schützen. Wir freuen uns, dass wir bei dieser elften Auflage der Veranstaltung unseren Plastikverbrauch stark reduzieren konnten – der Weg wird auf jeden Fall auch weiter in diese Richtung gehen“, so die Veranstalter Martin Tschoner, Geschäftsführer von Achensee Tourismus, und Elias Walser, Geschäftsführer der Olympiaregion Seefeld. Erfreut zeigen sie sich auch über die Popularität der Sommerveranstaltung: „Der Karwendelmarsch wird jedes Jahr noch beliebter – diesmal waren die Tickets bereits Ende 2018 restlos ausverkauft. Daran, dass die Veranstaltung so reibungslos verläuft, haben auch die über 300 freiwilligen Helfer einen großen Anteil. Ihnen möchten wir deshalb besonders danken, denn ohne ihre kräftige Hilfe wäre die Veranstaltung nicht möglich.“

Die Ergebnisse des 11. Karwendelmarschs im Überblick

Karwendellauf (52 km) – Herren

1. Alexander Lieb (AUT) 04:14:59
2. Christian Stern (AUT) 04:26:33
3. Adrian Niski (DE) 04:28:39

Karwendellauf (52 km) – Damen
1. Laura Dahlmeier (DE) 04:51:11 (neuer Streckenrekord)
2. Sandra Saitner (DE) 05:29:41
3. Katharina Grießemer (DE) 05:36:25

Alle Ergebnisse unter: my.raceresult

Während des Events haben wir Informationen auf unserer Facebook Seite und unserem Instagram Kanal gepostet. Zudem findet ihr jede Menge Bilder in unserem Flickr Album.

Viel Vergnügen beim Durchsehen. Wir freuen uns schon jetzt auf den 29. August 2020.

Karwendelmarsch 2019 AUSVERKAUFT

Karwendelmarsch 2019 AUSVERKAUFT

Die Legende lebt!

Beim 11. Karwendelmarsch gibt es wieder ein ganz besonderes Geschenk für die Veranstalter: So früh wie nie war der Karwendelmarsch „ausverkauft“ – schon am 28. Dezember 2018 wurde die Anmeldung geschlossen. 

„Zum wiederholten Male können wir es kaum glauben. Die Anziehungskraft des Karwendelmarschs übertrifft auch in diesem Jahr wieder alle unsere Erwartungen“ – Martin Tschoner (Achensee Tourismus) und Elias Walser (Olympiaregion Seefeld). Der „neue“ Karwendelmarsch, der vor 11 Jahren als gemeinsame Initiative der beiden Tourismusregionen in enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark Karwendel gestartet wurde, ist inzwischen aus dem Tiroler Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Und gilt zu Recht als Paradebeispiel, wie Sport, Tourismus und ein Schutzgebiet zusammenarbeiten können, um nicht nur eine Top-Veranstaltung  zu organisieren,  sondern auch Verständnis für die Interessen des anderen zu vermitteln.

Legendär im Jubiläumsjahr: Voller Erfolg für den 10. Karwendelmarsch

Tiroler siegt beim Jubiläumsmarsch

Im Jubiläumsjahr war die Anziehungskraft des legendären Karwendelmarsches größer denn je. Das Startkontingent war so früh wie nie ausgeschöpft – schon im Februar wurde die Anmeldung geschlossen. Für die Organisatoren und die Teilnehmer war der 10. Karwendelmarsch ein voller Erfolg: Rund 2500 Teilnehmer durchquerten bei bei perfekten Bedingungen den Naturpark Karwendel.

Sportliche Stimmung in Scharnitz

Im Reigen der sommerlichen Top-Veranstaltungen Tirols gilt der Karwendelmarsch längst als das Wander-Event schlechthin. Am 25. August war es endlich so weit: Die Lauf- und Wanderschuhe waren geschnürt, um im alpinen Gelände 52 oder 35 km zurückzulegen. Bereits in der Dämmerung, um 6 Uhr morgens fiel in Scharnitz der Startschuss zum Jubiläums-Karwendelmarsch. Einmal mehr galt es in den folgenden Stunden eine der wohl schönsten Landschaften Tirols – den Naturpark Karwendel – zu Fuß zu erobern. Von Scharnitz ausgehend über die Larchetalm, das Karwendelhaus, die Ladizalm, die Falkenhütte, Eng, Binsalm, den Gramai Hochleger, die Gramaialm und die Falzturnalm führt der Karwendelmarsch bis nach Pertisau am Achensee. Das Hauptaugenmerk des Marsches lag auch im Jubiläumjahr wieder auf der konsequenten Umsetzung des Mottos: „Wandern und zugleich die Einmaligkeit der Landschaft des Naturparks bewusst wahrnehmen und dies unter größtmöglicher Schonung der so wertvollen Ressource Natur.“

Lauf durchs Naturparadies

Die große Zahl der Wander-Fans belegt für die Veranstalter Martin Tschoner (Achensee Tourismus) und Elias Walser (Olympiaregion Seefeld) dass Events wie der Karwendelmarsch eindeutig am Puls der Zeit sind. „Wandern ist die ideale Fortbewegungsart, um die alpine Landschaft des Naturpark Karwendels zu entdecken. In den vergangenen Jahren hat sich immer stärker herauskristallisiert, dass die Gäste in unserer Region genau dieses Naturerlebnis suchen und schätzen“, erklärt Martin Tschoner den nachhaltigen, touristischen Nebeneffekt des zum Klassiker avancierten Karwendelmarsches. Zufrieden blickten die Organisatoren auf die gelungene Jubiläumsauflage – ihr besonderer Dank gilt den mehr als 300 freiwilligen Helfern: „Sie tragen mit ihrem unermüdlichen Einsatz wesentlich dazu bei, dass der Marsch reibungslos über die Bühne geht und für alle zu einem unvergesslichen Sportevent wird“, freuen sich Tschoner und Walser.

Ziel im Visier– großer Jubel beim Jubiläumsmarsch

Der Weg ist das Ziel und dieses wurde von Alexander Lieb aus Weerberg in sagenhaften 4:27:09 erreicht. „Ich bin heuer zum dritten Mal dabei und letztes Jahr konnte ich den 5. Platz erreichen. Das Sprichwort sein wahr zu sein: Aller guten Dinge sind drei – es ist fantastisch, dass ich im dritten Anlauf und noch dazu im Jubiläumsjahr als erster ins Ziel eingelaufen bin“, so der glückliche Gewinner. Alexander ist der dritte Tiroler Sieger in zehn Jahren – und mit seinen 23 Jahren der Jüngste Gewinner des Karwendelmarsches. Hinter ihm reihte sich der deutsche Konrad Lex auf dem zweiten Platz ein. Knapp gefolgt von seinem Landsmann Toni Seewald der sich den dritten Platz sichern konnte.

Bei den Damen hatte Kim Schreiber aus Deutschland die Nase vorn. Sie konnte den Sieg in der Laufwertung mit einer Zeit von 4:27:09 für sich verbuchen. Die Erstplatzierte zeigte sich vom Lauf überaus begeistert und verspricht, dass dies sicher nicht ihre letzte Teilnahme am legendären Karwendelmarsch sein wird – sie komme auf jeden Fall wieder. Auf den letzten fünf Kilometern hatte sie eine Begleitung von der sie den notwenigen Motivationsschub erhielt. Endlich im Ziel angelangt, bedankte sich die glückliche Gewinnerin bei ihrem Wegbegleiter und zeigt sich vom Gewinn sehr angetan: „Noch nie habe ich einen Baum gewonnen und freue mich schon jetzt darauf diesen Ahorn zu pflanzen und etwas zum Erhalt dieser einmaligen Natur beizutragen.“ Hinter ihr belegten Edith Zell aus Obergurgl – die als „Matthias“ ins Ziel einlief, sie hat den Startplatz verletzungsbedingt von ihrem Kollegen übernommen – den zweiten Platz, dicht gefolgt von Sandra Saitner aus Deutschland die den dritten Platz erreichte. In der offenen Klasse der Wanderer stand der Genuss der wunderschönen Landschaft im Mittelpunkt und alle die das Ziel im Pertisau oder in der Eng erreichten, zählen zu den Gewinnern in diesem denkwürdigen Jubiläumsjahr.

Die Ergebnisse des 10. Karwendelmarschs im Überblick

Karwendellauf (52 km) – Herren
Alexander Lieb (AUT) – 4:27:09
Konrad Lex (DE) – 4:32:26
Toni Seewald (DE) – 4:35:48

Karwendellauf (52 km) – Damen
Kim Schreiber (DE) – 5:23:04
Edith Zell (AUT) – 5:29:19
Sandra Saitner (DE) – 5:31:26

Alle Ergebnisse unter: www.pentek-timing.at

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Viel Vergnügen beim durchsehen. Wir freuen uns schon jetzt auf 2019.

Streckenrekord und neue Gewinner beim Karwendelmarsch 2017

Zwei neue Gesichter an der Spitze

Vier Monate vor dem Start ausverkauft, zwei neue Gewinner und ein neuer Streckenrekord. 2017 ist der Karwendelmarsch eindeutig auf der Überholspur und wir freuen uns, dass sich die Veranstaltung jedes Jahr auf’s neue übertrifft. Neben unseren zahlreichen Helfern und Partnern verdanken wir das vor allem den enorm motivierten Teilnehmer. Der 9. Karwendelmarsch war wieder einmal genial und im nächsten Jahr feiern wir Jubiläum.

Sportliche Stimmung in Scharnitz

Bereits am Vortag des Karwendelmarsches präsentierte sich der Startbereich in Scharnitz sportlich. Läufer und Wanderer aus unterschiedlichen Nationen trafen ein um Startunterlagen abzuholen. Das Startgelände war bereits vorbereitet und auf dem großen Parkplatz standen Autos, Kleinbusse und Wohnmobile die  als Nachtquartier dienten. Noch war es ruhig im kleinen Ort am Fuße des Karwendelgebirges, aber das würde sich schon bald ändern.

Pünktlich um 4.00 Uhr morgens des 26. August ertönte die Musik im Dörfchen Scharnitz bei SeefeldFreiwillige Helfer traten ihren Dienst im Startgelände des Karwendelmarsches an, standen den 2.500 Teilnehmern zur Seite und sorgten für Stimmung. Nach und nach füllte sich das Gelände mit Menschen die bereit waren für einen wunderschönen und langen Tag. 35 km oder 52 km standen am Programm. Allen voran startete die Laufklasse, die der Schnellste bereits nach ca. 4,5 Stunden in Pertisau beenden sollte. Blickte man in die Gesichter der Teilnehmer sah man Anspannung und Vorfreude zugleich – genau so soll es sein.

Und dann fiel um Punkt 6.00 Uhr der Startschuss der Scharnitzer Schützen und die Menge setzte sich in Bewegung.

Schnell, schneller - Läuferklasse

Sie werden nicht nur jedes Jahr mehr sondern auch jedes Jahr schneller: Das Starterfeld der Läuferklasse. In knapp über 4 Stunden hat heuer der 26 jährige Johannes Klein die 52 km lange Strecke zurück gelegt und somit die Latte für unser Jubliäumsjahr 2018 sehr hoch gelegt.

Karwendellauf (52 km) Herren

  • Johannes  „JOJO“  Klein (D)  – 4:07:20
  • Konrad Lex (D) – 4:21:43
  • Roman Kessler (CH) – 4:29:36

Karwendellauf (52 km) Damen

  •  Sophia Schnabl (A) – 5:36:32
  • Sandra Spörl (D) – 5:41:28
  • Kathrin Kostenzer (A) – 5:51:52

Alle Ergebnisse

Motivation Panorama

Aber auch allen Wanderern gebührt höchster Respekt. Egal ob im ambitionierten Schritt oder genussvoll, jeder einzelne hat eine persönliche Leistung erbracht und das Karwendel auf seine Art und Weise genossen. Befragt man die Teilnehmer nach ihrer Motivation, erhält man großteils die Antwort: Die Landschaft. Sie schafft es sogar über Müdigkeit, psychisches und physische Überwindungen zu helfen und am Ende tägt jeder Einzelne ein zufriedenes Lächeln im Gesicht und nimmt einmalige Eindrücke und Erinnerungen mit nach Hause.

Unser Team hat einige davon für euch festgehalten:

Fotos und Berichterstattung

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Viel Vergnügen beim durchsehen. Wir freuen uns schon jetzt auf das Jubiläumsjahr 2018

Kaiserwetter beim Karwendelmarsch 2016

Kaiserwetter beim Karwendelmarsch 2016

Super Stimmung im Naturparadies

Der Bann ist gebrochen. Auch in diesem Jahr erwartete die 2.500 Teilnehmer des Karwendelmarsches ein sonniger Tag. Die besten Voraussetzung um die überwältigenden Panoramen, die der Naturpark Karwendel zu bieten hat, in vollen Zügen zu genießen. Und einer der Gründe, warum jedes Jahr noch mehr Starter um die limitierten Teilnehmerpätze des Karwendelmarsches buhlen. Bereits 2 Monate vor dem Termin war das Event in diesem Jahr ausverkauft. Wer also 2017 dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden.

Morgenstimmung in Scharnitz

4.00 Uhr morgens in Scharnitz bei Seefeld: Die ersten freiwilligen Helfer treten ihren Dienst im Startgelände des Karwendelmarsches an und kümmern sich um die Startnummernausgabe. Leichte Nervosität, Anspannung und Vorfreude ist am Gelände zu spüren. Die Teilnehmer freuen sich auf den bevorstehenden Tag, der für den Großteil ein langer aber sehr lohnender werden wird. Noch rasch die letzten Vorbereitungen treffen und die beste Taktik besprechen.

Auch unser Team Karwendelmarsch mit über 300 freiwilligen Helfern ist zu dieser Zeit bereits gerüstet für das Highlight Event des Jahres und hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet.

Nach und nach füllt sich das Startgelände mit Athleten, Betreuern und Fans. Der Moderator hat sich längst warmgesprochen und gibt Einblick in die Organisation des Events sowie in den bevorstehenden Wettkampftag.

Ein Schütze des Schützenvereins Scharnitz schiebt sein traditionelles Arbeitsgerät an den dafür vorgesehen Platz. In seiner Vereinstracht ist er ein Hingucker unter den Sportlern.

Punkt 6.00 Uhr fällt der Startschuß und die 2.500 Starter setzen sich in Bewegung. In knapp 4,5 Stunden wird der Karwendelmarsch 2016 für die ersten wieder Geschichte sein. Die letzten Teilnehmer erwartet wir gegen 20.00 Uhr im Ziel.

Highlights entlang der Strecke

Während es die Wanderer gemütlicher angehen und dabei die Strecke inkl. der 10 Labestationen genießen können, passiert der schnellste Läufer bereits um kurz nach 9.00 Uhr die Eng. Der Punkt an dem für die Starter der 35 km Strecke das Rennen zu Ende sein wird.

Bis dorthin kommen die Teilnehmer an Highlights wie dem Karwendelhaus, dem kleinen und dem großen Ahornboden und der Falkenhütte mit den beeindruckenden Lallidererwänden vorbei. Wer etwas Zeit mitbringt kann vom Karwendelhaus nochmals den Blick über das Tal und die nachkommenden Teilnehmer schweifen lassen oder am Ahornboden die Bäume der Vorjahressieger bestaunen, die dort von ihnen persönlich gepflanzt wurden. Auch eine Rast an der Labestation Falkenhütte lohnt sich, denn von der aus hat man bereits die weitere Strecke entlang der Lallidererwände Richtung Eng im Blickfeld.

In der Eng angekommen haben die Wanderer die Wahl, finishen oder weitermachen. Von dort aus geht es nochmals richtig hoch hinaus auf den Gramai Hochleger, den höchsten Punkt der Strecke. Von dort an geht es bergab bis zur Gramaialm und die restlichen 10 km hinaus nach Pertisau. „Der härteste Teil der Strecke.“ wie einer der Läufer berichtete.

Zuwachs in der Läuferklasse

Bei der Neuauflage 2009 war die Läuferklasse ein verschwindend geringer Anteil des Starterfeldes. 70 Athleten nahmen die 52 km lange Strecke damals im Laufschritt in Angriff. Heute, 7 Jahre später, zählen wir 800 Starter in der Laufklasse. Eine enorme Entwicklung über die wir uns sehr freuen.

Karwendellauf (52 km) – Herren

  1. Konrad Lex (D), Zeit: 4:21:17 Stunden (Streckenrekord)
  2. Hannes Namberger (D), Zeit: 4:28:40 Stunden
  3. Roman Kesslerr (CH), Zeit: 4:40:05 Stunden

Karwendellauf (52 km) – Damen

  1. Kristin Berglund (SWE/AUT), Zeit: 4:54:18 Stunden 
  2. Kordaula Stöckl (AUT), Zeit: 5:19:25 Stunden
  3. Veronika Mayrhofer (AUT), Zeit: 5:26:08 Stunden

Euer Karwendelmarsch 2016

In diesem Jahr haben wir die Karwendelmarsch Website für euch neu gelauncht und freuen uns, wenn ihr uns eure persönliche Karwendelmarsch-Geschichte erzählt. Wer sich mit Hilfe unserer Social Media Box verewigt hat, findet alle Bilder dazu auf der Facebook Seite des Karwendelmarsches. Auf Instagram wurden während des Events zahlreiche Videos und Bilder veröffentlicht – werft einen Blick darauf – es lohnt sich. Teilnehmerfotos und weitere Videos gibt es nach und nach in den nächsten Tagen für euch.

Wir wünschen euch viel Spaß bei eurem Rückblick auf diesen genialen Tag. Und freuen uns bereits jetzt auf den Karwendelmarsch 2017 der am 26. August stattfinden wird.