Laura Dahlmeier und Alexander Lieb pflanzen die Sieger-Ahornbäume

Die einmalige Landschaft des Naturparks Karwendel spielt eine Hauptrolle für den Karwendelmarsch – die Tiroler Sommer-Veranstaltung. Und so sagen die Veranstalter gemeinsam mit den Siegern Dankeschön und lassen die Naturlandschaft wachsen: Als besondere Geste werden Jahr für Jahr von den Gewinnern junge Berg-Ahorne am Ahornboden gepflanzt.

 

Mystische Stimmung am Kleinen Ahornboden

So bunt wie der Ahornboden präsentierte sich daher die Siegergruppe, die für die „Aufforstung“ sorgte: Neben der ehemaligen deutschen Biathletin Laura Dahlmeier, die den diesjährigen Karwendelmarsch mit neuem Damen-Streckenrekord gewonnen hatte waren Kristin Berglund – die Dreifach-Siegerin  2013, 2015 und 2016  ersetzte einen „ihrer“ Bäume, der dem harten Winter zum Opfer gefallen war – und Alexander Lieb (Sieger 2018 und 2019) der Einladung gefolgt.

Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Vertreterinnen der Veranstalterregionen Olympiaregion Seefeld und Achensee Tourismus und Hermann Sonntag (Naturpark Karwendel) wurden die perfekten Plätze für die jungen Bergahorne gefunden.

Symbiose Natur & Sportevents

„Es ist nicht nur ein Symbol der erfolgreichen Symbiose von einzigartigem Sporterlebnis und intakter Natur. Diese alljährliche Aktion trägt auch dazu bei, dass das Naturerlebnis Karwendel auch für künftige Generationen erhalten bleibt“, freut sich Hermann Sonntag (Naturpark Karwendel) über die prominente Unterstützung durch die Sportler. Neben vielen interessanten Informationen, warum der Bergahorn so gut mit den natürlichen Gegebenheiten im Karwendel zu recht kommt, hatte er auch für die fast mystische, nebelverhangene Stimmung, die die „Aufforstung“ begleitete, viel übrig: „Wir haben das optimale Pflanzwetter – nicht nur die Bäume freuen sich über den Regen, die ganze Natur profitiert“.

Die Sportler, allen voran Laura Dahlmeier schätzen diese ganz besondere Auszeichnung – auch wenn sie mit einem arbeitsintensiven Vormittag verbunden war: „Das gibt es bei keinem Rennen. Eine Medaille oder einen Pokal schaut man vielleicht wieder an, aber hier gibt man der traumhaften Naturlandschaft etwas zurück“.

Für Laura Zobernig (Olympiaregion Seefeld) und Maria Wirtenberger (Achensee Tourismus) zählt der Termin auf dem Ahornboden mit zu den schönsten Details, die das Besondere des Karwendelmarschs ausmachen: „Es ist einfach einmalig, welche große Begeisterung der Marsch auf allen Ebenen weckt: So wie sich unsere Helfer Jahr für Jahr gerne wieder bereit erklären dabei zu sein und sich die Teilnehmer schon über ein halbes Jahr im Vorhinein die Plätze sichern, freuen sich die Sieger sehr über die Einladung zum Pflanzen ihrer Sieger-Ahorne.“

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