Schluss mit Plastik

Neuer Nachhaltigkeits-Fokus beim 11. Karwendelmarsch

Am 31. August ist es soweit: Um 6.00 Uhr fällt für 2.500 Läufer und Wanderer in Scharnitz der Startschuss. Los geht’s zum 11. Karwendelmarsch. Auch in diesem Jahr bleibt die Ausnahmeveranstaltung ihrem Motto treu und setzt neue Akzente, um den sommerlichen Sporthöhepunkt noch nachhaltiger zu gestalten.

Auf 52 oder 35 Kilometern den größten Naturpark Österreichs zu durchqueren und das so ressourcenschonend wie möglich – das sind die Eckdaten des sommerlichen Sporthöhepunktes, für den seit nunmehr elf Jahren der Tourismusverband Achensee und die Olympiaregion Seefeld verantwortlich zeichnen. „Für uns ist der Karwendelmarsch eine echte Herzensangelegenheit. Nachdem wir vor mehr als 10 Jahren den „neuen“ Karwendelmarsch ins Leben rufen durften, war die erneute Erteilung der Naturschutzrechtlichen Genehmigung 2017 für weitere 5 Jahre Anerkennung und Ansporn zugleich. Mit der Veranstaltung wollen wir jedes Jahr aufs Neue aufzeigen, dass wir nur gemeinsam dafür sorgen können,  dass unsere einmalige Naturlandschaft auch für die nächsten Generationen ein echtes, lebens- und erlebenswertes Sehnsuchtsziel bleiben kann“, so Martin Tschoner (GF Tourismusverband Achensee).

Angebote für Gäste rund um den Marsch

Noch früher als im Vorjahr waren die 2.500 Startplätze in diesem Jahr vergeben. Um Interessierten trotzdem das „Karwendelmarsch-Feeling“ zu ermöglichen, gibt es bereits seit mehreren Jahren die Karwendelmarsch-Camps, die abwechselnd in Seefeld bzw. am Achensee stattfinden: „In diesem Jahr ist das Camp bei uns zu Gast. In einer Gruppe gemeinsam mit Markus Reich (Karwendelmarsch-Sieger 2012) und Salewa-Athlet Dominik Salcher lernen die Teilnehmer die Originalstrecke in 2 Teilen kennen. Neben zwei Hotelübernachtungen ist so auch eine Hüttenübernachtung inkludiert“, ergänzt Elias Walser (GF Olympiaregion Seefeld).

Aber nicht nur das Camp hat sich als touristisches Angebot entwickelt. Sowohl in der Olympiaregion Seefeld als auch am Achensee gibt es den ganzen Sommer über Wanderungen und Führungen mit den Naturpark-Rangern, bei denen man die Artenvielfalt bzw. die Einmaligkeit des Naturparks Karwendel erleben kann. „So wie wir beim Karwendelmarsch mit dem Naturpark zusammenarbeiten, können wir auch hier auf die langjährige Zusammenarbeit bauen und entwickeln das Angebot gemeinsam weiter“, so Walser weiter.

Gemeinsam für neue Nachhaltigkeits-Akzente

Getreu dem Motto, den Marsch behutsam weiterzuentwickeln, nehmen die Verantwortlichen Anregungen der Teilnehmer auf, um noch besser zu werden. Für 2019 konnte so ein oft geäußerter Wunsch umgesetzt werden: An den Labestationen werden ausschließlich recyclingfähige Pappbecher verwendet, die im Anschluss einer kompletten Wiederverwertung zugeführt werden können. Die Tiroler Entsorgungs-Spezialisten der Firma DAKA machen es damit möglich, dass die gesamte Veranstaltung im Versorgungsbereich plastikfrei über die Bühne gehen kann.

Das schätzen die Verantwortlichen von Bio vom Berg, die von Beginn an für die Versorgung der Teilnehmer verantwortlichen zeichnen: „Dass unser Hollersaft und Tee nun in umweltfreundlichen Bechern angeboten werden kann, freut uns ganz besonders“, so Heinz Gstir.

Auch der Sparkassen-Landesverband für Tirol als treuer Karwendelmarsch-Partner hat sich für den elften Marsch etwas Besonderes überlegt: „Gemäß unseres Jahres-Mottos „glaub an Dich“ gehen in diesem Jahr 50 Sparkassen-Mitarbeiter aus ganz Tirol beim Karwendelmarsch an den Start. Vorsorge – sei es für die eigene Gesundheit, das eigene Finanzleben, aber genauso für die einmalige Naturlandschaft in unserem Land – ist eine unserer Firmenphilosophien, und so freut es uns, dass in diesem Jahr unsere Mitarbeiter diesen Gedanken als Team beim Karwendelmarsch hinaustragen“, so Hermann Nagiller (Sparkassen Landesverband).

Auch für Salewa, die den Marsch bereits seit vier Jahren unterstützen, ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema – nachhaltiges Handeln ist in der Unternehmensphilosophie des Bergsportausrüsters verankert: „Wir möchten die Bergwelt, in der wir uns bewegen, auch für die nächsten Generationen erhalten. Daher engagieren wir uns dafür, die Reduzierung von Mikroplastik in der Textilindustrie voranzutreiben und setzen bei unserer Bergsportausrüstung vermehrt auf natürliche sowie PFC-freie Materialien.  Die Verwendung von Resten aus der Produktion sowie recycelte Materialien in unseren Kollektionen ist  uns ein großes Anliegen“, so Daniel Rudolf (Salewa).

„Der Karwendelmarsch stellt das Miteinander auf allen Ebenen in den Fokus: Sei es durch die Zusammenarbeit zweier touristischer Regionen, durch die Zusammenarbeit von Tourismus und Naturschutz oder dadurch, dass für alle Partner bzw. Sponsoren die gleichen Themen wichtig sind. Das spüren die Teilnehmer, das spüren die vielen Freiwilligen, die im „Team Karwendelmarsch“ für das Gelingen sorgen – das macht den Marsch zu etwas ganz Besonderem“, so Martin Tschoner und Elias Walser abschließend.

Eckdaten zum 11. Karwendelmarsch

Datum: 31. August 2019
Distanzen: 52 oder 35 Kilometer
Start: 06.00 Uhr in Scharnitz über die Eng (Ziel 35 km) nach Pertisau
Teilnehmer: max. 2.500
Veranstalter: Tourismusverband Achensee und Olympiaregion Seefeld
Partner & Hauptsponsoren: Naturpark Karwendel, Bio vom Berg, Salewa, Sparkassen Landesverband für Tirol und Vorarlberg, Tiroler Steinöl, DAKA, gloryfy unbreakable

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