Bewusstseinsbildung

Im Herzen des Naturparks Karwendel

Bewusstseinsbildung für die Natur im Allgemeinen und den Naturpark Karwendel im Speziellen wird von den Veranstaltern als integrativer Bestandteil des Karwendelmarsch gesehen und zieht sich daher in konsistenter Art und Weise durch die Konzeption des Programms mit der Zielsetzung dem Teilnehmer die Schönheit und Bedeutung des Karwendels näher zu bringen.

Auf Basis der Erfahrungen der Veranstaltung 2009 wurde das Programm zur Bewusstseinsbildung neu konzipiert bzw. angepasst.

Teilnehmerregistrierung

Bekenntnis zeigen zum Naturpark und den Verhaltensregeln. Die Anmeldung der Teilnehmer wird auf einer eigenständigen Website erfolgen. Dort wird explizit darauf hingewiesen, dass dem Naturpark Karwendel als Schutzgebiet mit besonderer Sensibilität begegnet werden muss. Jeder Teilnehmer/jede TeilnehmerIn der/die sich registrieren will, hat zuvor die Verhaltensregeln im Naturpark schriftlich zu akzeptieren.

Infomaterial für alle TeilnehmerInnen

Das zur Verfügung gestellte Infomaterial inkludiert u.a. den Schutzgebietsfolder „Naturpark Karwendel“, das Alpenpark Karwendel Magazin und die Integration von Naturschutzinhalten und Verhaltensregeln in die Wegbeschreibung.

Bewerbung/mediale Begleitung

Weiters wird bei der Öffentlichkeitsarbeit das Thema Naturpark Karwendel entsprechend aufbereitet und damit einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht. Die Aktivitäten in diesem Bereich erfolgen in enger Abstimmung mit dem Verein Naturpark Karwendel.

Infopoints

  • Kleiner Ahornboden
    Ausgerüstet mit Spektiven, Ferngläsern und Präperaten werden den Teilnehmern die Bergwelt und die tierischen Bewohner des Karwendels näher gebracht. Die Station wird von 2 NP-Führern betreut.
  • Infostand Zielgelände
    (Pertisau am Achensee) 
Im Zielgelände präsentiert sich der Naturpark Karwendel mit einem ganzen Informationszelt. Zwei Naturpark-Mitarbeiter stehen den Zuschauern zur Verfügung. Für Kinder gibt es eine Bastel- und Quizstation.

4 Gedanken zu „Bewusstseinsbildung“

  1. … es war ein wunderschöner Lauf, trotz der hohen Temperatur und der Anstrengung, ich habe es genossen – nur so möglich dank des immensen Organisationsaufwandes, dafür vielen Dank.
    … und trotzdem: Für euch ist Bewußtseinsbildung ein Thema, ihr werbt mit Naturnähe (wenn ich mich recht erinnere, geht der Weg auch durch Naturschutzgebiet) da würde ich mir schon einen anderen Umgang mit Müll wünschen, einmal von euch, von der Organisation her, da habe ich besonders die Plastikbecher im Auge, und natürlich auch von Teilnehmern, die ihren Verpackungsmüll z.T. einfach irgendwo wegwerfen… da wäre unter Bewußtseinsbildung und auch beim Start noch mal mündlich zumindest ein Appell angebracht… und zu den Plastikbechern gibt es bestimmt auch eine Alternative ( siehe dazu: http://www.duh.de/index.php?id=5145)
    Allen Organisatoren und Helfern nochmals vielen Dank
    Ulrich Lau

    1. Hallo Ulrich,

      danke für dein Feedback und deine Tipps.
      Bis zum nächsten Mal – Dein Team Karwendelmarsch

  2. An einem so schönen Tag (besonders am Morgen) wie heuer wirkt sich die mitlaufende Zeit fast wie ein Damoklesschwert aus, das einem die Zeit zum Verweilen in der doch einmaligen Umgebung raubt.

  3. Bewusstseinsbildung: Ja Bitte!
    Ich habe schon an mehreren Wettkämpfen teilgenommen und kenne das Gefühl wenn die Anstrengung die Sinne vernebelt, Schmerzen und Unannehmlichkeiten verdrängt werden und einzig das schnell und effizient ins Ziel kommen im Vordergrund stehen.
    Davon waren scheinbar auch einige der schnelleren Läufer beeinflusst, denn nach jeder Labestation wurden einige Plastikbecher einfach an den Wegrand geworfen. Zum Glück nicht viele, aber wie ich finde, ist selbst einer einer zu viel. Insbesondere bei einem Event was in einem Naturschutzgebiet statt findet und im Zeiches des Naturschutzes und der Bewusstseinsbildung steht! Bei denjenigen die ihre Zielzeit vor den Naturschutz stellen, ist die Bewusstseinsbildung leider nicht tief genug durchgedrungen. In solchen Fällen sollten die Betroffenen mit harten Zeitstrafen belegt oder gleich disqualifiziert werden. Bei einer 15min Zeitstrafe sollte jede(r) genug Zeit haben den Becher in die zahlreich vorhandenen Mülleimer zu befördern!
    Obwohl ich selber sehr angestrengt und teilweise in meiner eigenen „World of paine“ war, hat mich dieses Verhalten doch sehr geärgert.

    Als Denkanstoß:
    Sollte nicht insbesondere bei diesem Event eine Alternative zu Plastikbechern gesucht werden?

    Beste Grüße,
    Roman

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