Der Weg der zu Weit war...

Das Ziel war es, Afang 2017, den Karwendelmarsch als Geher gemütlich zu beenden und dabei Freude zu haben. Im Laufe des Jahres kristallisierte sich jedoch heraus, dass mein Körper doch zum Laufen geeignet ist und es wuchs der Wunsch das ganze Event sportlich ansprechend zu beenden. Die Woche vor der Veranstaltung verlief jedoch alles andere als Souverän und ich war eigentlich von Dienstag weg stark verkühlt bzw. krank. Nichtsdestotrotz gibt es keine Ausreden und so wollte ich zumindest mein Maximum herausholen und so weit wie mir möglich kommen, zu Beginn wollte ich 10km vernünftig laufen und zumindest so ein wenig Freude am Laufen verspüren, nach 10km ging es eigentlich gut und irgendwo hat sich der Wunsch manifestiert es doch zu schaffen dazu wenn möglich noch in ca 6,5h. Die Wege wurden steiler, die Kilometer weniger und irgendwann kam unweigerlich der Hammer, der mich auf den letzten 100hm vor der Falkenhütte vernichtete, 100hm wurden in 45min erledigt, der Blick starr, der Körper kraftlos, wie in einer anderen Welt wandelnd nahm ich weder Teilnehmer noch Strecke wirklich war. Jeder Meter eine Qual, das Ziel in weiter Ferne wurde zumindest mit letzter Energie versucht das 35km in der Eng zu erreichen. Nach langen 5h15min traf ich dann endgültig und total erschöpft in der Eng ein und konnte zumindest einen kleinen Sieg feiern, auch wenn er eigentlich zu teuer erkämpft war. Besonderen Dank möchte ich den anderen Teilnehmern senden, die einen sehr gut Motiviert haben und das Leiden teilten und dem Roten Kreuz das mir dann wieder auf die Beine geholfen hat. Es gibt Siege und Niederlagen, jedoch ist die Teilnahme an dem Event schon ein Sieg über sich selbst, egal ob man 4h6min oder 13h45min benötigt, jeder hat eine großartige Leistung vollbracht und darf sich glücklich schätzen. Und allen die es wie ICH nicht geschafft haben, es kommt auch ein neues Jahr und dort dürfen wir uns wieder beweisen.

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